Dabei ist jedes Brillenglas ein Unikat und nur für Ihr Auge bestimmt. Sie unterscheiden sich nicht nur in der Sehstärke, sondern auch durch eine Fülle von Möglichkeiten, die ganz individuell nach Ihren Bedürfnissen zusammengestellt werden.
Brillengläser von Neusehland sind immer*:
- schlank
- hochwertig entspiegelt
- schmutzabweisend
- kratzgeschützt
- mit Clever 24 inklusive
* gilt für alle Kunststoffgläser außerhalb der Preisgruppe DNP, Cool und Sun-Specials
- Brillenglastechnik
- Einstärkengläser
- Mehrstärken & Gleitsichtgläser
- Spezielle Sehanforderungen
- Filter, Tönungen, Automatikgläser
- Entspiegelung
- Härtung und Lotuseffekt
- Fingerprint-Technologie
- Brillenglasmaterialien
- Hohe Stärken & dünne Gläser
Brillenglastechnik
Brillenglas ist nicht gleich Brillenglas!
Drei Faktoren bestimmten maßgeblich den Nutzen und die Qualität von Brillengläsern: das Material, das Design und die Veredelung.
Während das Material Einfluss auf die Dicke und Robustheit der Brillengläser hat, bestimmt das Design in erster Linie den Anwendungsbereich, also bei welcher Form der Fehlsichtigkeit das Glas überhaupt hilfreich sein kann.
Die Veredelung sorgt zum einen dafür, dass störende Lichtreflexionen im Glas vermieden werden und hat großen Einfluss auf die Haltbarkeit und Empfindlichkeit des Brillenglases.
Einstärkengläser
Immer wenn die Brille nur für eine Entfernung verwendet wird, sind Einstärkengläser die richtige Wahl. Junge Menschen benötigen diese Gläser meist zum Weitsehen. Mit zunehmendem Alter werden diese Gläser auch für die Nah- oder Lesebrille verwendet. Dabei werden folgende Fehlsichtigkeiten ausgeglichen:
- Kurzsichtigkeit (Myopie): Nahe Objekte werden scharf, weiter entfernte aber unscharf gesehen.
- Weitsichtigkeit (Hyperopie): Nahe und weiter entfernte Objekte werden unscharf gesehen. In jüngeren Jahren kann dies durch Anstrengung der Augen ganz oder teilweise ausgeglichen werden. Folge sind Anstrengungsbeschwerden, wie schnelleres Ermüden oder Kopfschmerzen.
- Hornhautverkrümmung (Astigmatismus). Alle Objekte werden durch das Auge verzerrt und damit undeutlich abgebildet. Hornhautverkrümmungen treten häufig in Kombination mit Weit- oder Kurzsichtigkeit auf.
- Alterssichtigkeit (Presbyopie): Die Fähigkeit des Auges sich auf nahe Objekte einzustellen nimmt ab. Dadurch werden diese unscharf wahrgenommen, z.B. beim Lesen. Eine Nah- oder Lesebrille gleicht dies aus.
Eine Besonderheit sind unsere Active Gläser. Sie zählen noch zu den Einstärkengläsern, bieten jedoch einen besonderen Komfort beim Sehen in der Nähe durch eine leichte Nahunterstützung. Sie stellen somit den Übergang vom Einstärken- zum Gleitsichtglas dar.
Wussten Sie: Über 80% der jüngeren Menschen in Asien sind kurzsichtig.
Mehrstärken & Gleitsichtgläser
Diese Gläser unterstützen zusätzlich zum klaren Sehen in der Ferne auch das Nahsehen. Dies ist immer sinnvoll, wenn neben einer Fehlsichtigkeit auch eine Alterssichtigkeit ausgeglichen werden muss. Damit vereinen diese Brillengläser mehrere Funktionalitäten.
Bifokal- und Trifokalgläser
Sind klassische Brillengläser mit einer sichtbaren Unterteilung für den Fern- und Nahbereich. Heute werden diese nur noch selten verwendet:
- sichtbares Nah- oder Nah- und Zwischenteil im Brillenglas
- klare Zuordnung der Sehbereiche zu verschiedenen Arbeitsentfernungen
- störende Kante(n) beim Übergang der Sehbereiche (Bildsprung)
- Einsatz im Bereich der Versorgung spezieller Sehanforderungen
- Vorteil: Große Blickfelder
Gleitsichtgläser
Besitzen einen gleitenden, nicht sichtbaren Übergang vom Fern- zum Nahbereich. 95% der Brillen für Ferne und Nähe sind heute Gleitsichtbrillen.
- moderne Brillengläser zur Unterstützung des Nah- und Fernsehens in einer Brille
- Übergangsbereiche unterstützen das Sehen auch in den mittleren Distanzen
- Bildsprungfrei, keine störenden Kanten
- seitliche Einschränkungen im Übergangs- und Nahbereich (abhängig von der Glasqualität)
- modernste Glastechnik und Fingerprint-Technologie
Spezielle Sehanforderungen
Brillengläser für spezielle Sehanforderungen - diese Brillengläser werden den besonderen Sehanforderungen der modernen Gesellschaft gerecht. Insbesondere Computertechnik und die unterschiedlichsten Arbeitsplätze erfordern innovative Lösungen. Sie unterscheiden sich durch die Gewichtung der verschiedenen Sehbereiche:
Komfort-Style: Der Spezialist für die Nähe, der auch die Ferne noch gut kann
Dieses Glas ist dem klassischen Gleitsichtglas noch am nächsten. Der Fernbereich ist reduziert. Dafür sind der Zwischen- und Nahbereichs erweitert. Anwendungsbereiche sind z.B. Büroarbeitsplätze, bei denen auch das Sehen in der Ferne benötigt wird.
Raum-Komfort: Der Spezialist für die Nähe, und den ganzen Raum
Nahglas mit erweiterter Tiefenschärfe bis zur Raumdistanz. Das Glas verzichtet auf den Fernbereich zugunsten eines deutlich vergrößerten Übergangsbereichs: komfortables Sehen im Nah-, Zwischenbereich bis zu 5m Raumentfernung.
Nah-Komfort: Der Spezialist für die Nähe und den erweiterten Nahbereich
Nahglas mit erweiterter Tiefenschärfe. Dieses Glas verzichtet auf die Raumdistanz. Dafür ist der Lese- und erweiterte Nahbereich sehr großzügig ausgestaltet: komfortables Sehen im Nah- und Zwischenbereich.
Filter, Tönungen, Automatikgläser
Filter sind leichte Tönungen mit bis zu 12% Absorption. Sie erhöhen den Sehkomfort, besonders bei Kunstlicht und an Bildschirmarbeitsplätzen. Filter gibt es in verschiedenen Farben.
Tönungen sind in vielen Absorptionsstufen und Farben erhältlich. Dabei können Kunststoffgläser auch ein- und mehrfarbige Farbverläufe besitzen. Absorptionen von 15 bis 90% sind lieferbar.
Polarisierende Brillengläser verhindern störende Blendungen - Klare Sicht, ausgezeichnete Kontraste mit Farben und Details auch bei grellem Sonnenlicht
Automatikgläser sind in Innenräumen klar und dunkeln im Freien ein. Ihre Tönung ist variabel, je nach der Umgebungs-Helligkeit. Sie sind als Mineral- und Kunststoffgläser erhältlich.

|
|
|
| Ohne | Sonnenbrille | Kontrastbrille |
Entspiegelung
Entspiegelungen sind extrem dünne Oberflächen aus mehreren Schichten auf dem Brillenglas -1000x dünner als ein menschliches Haar.
Vorteile der Entspiegelung:
- Reflexminderung
- störungsfreies Sehen
- weniger Blendung
- höhere Lichtdurchlässigkeit für brillante Kontraste

![]() | ![]() |
| Ohne Entspiegelung | Top-Entspiegelung |
Härtung und Lotuseffekt
Eine Hartschicht schützt das Brillenglas vor Kratzern. Die meisten Entspiegelungen beinhalten diesen Schutz. Der Lotuseffekt macht das Reinigen der Gläser zum Kinderspiel. Der Natur nachempfunden, sind die Glasoberflächen so glatt, dass Schmutz nicht mehr auf dem Brillenglas haftet.
Fingerprint-Technologie
Jedes Brillenglas wird auf Ihr Sehen eingestellt und von Neusehland in Ihre Brille eingepasst. Die moderne Computertechnik bietet heute mehr Möglichkeiten. Bei der Fingerprint-Technologie wird schon bei der Berechnung Ihrer Brillengläser die individuelle Position der Gläser vor Ihren Augen berücksichtigt:
- Durchbiegung und Vorneigung der ausgewählten Brillenfassung
- Form, Größe und Zentrierung der Brillengläser
- Abstand der Brillengläser von den Augen
Diese Informationen werden zusätzlich zur Brillenglasstärke an den Hersteller übermittelt. So entsteht der Maßanzug für Ihre Augen.
Brillenglasmaterialien
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Glas- (Silikat) und Kunststoffmaterialien. Dabei werden heute weit häufiger Kunststoffe für die Brillengläser gewählt, als noch vor einigen Jahren. Mittlerweile liegt der Anteil bei annähernd 95%.
Glas
Das klassische Brillenglasmaterial auf Silikatbasis
- robuste Oberfläche
- große Materialvielfalt auch für hohe Brillenglaswerte
- höheres Gewicht im Vergleich zu Kunststoff
- Bruch- und Splittergefahr
Kunststoff
Hochwertige Brillengläser werden heute aus modernen Kunststoffen für höchsten Tragekomfort hergestellt
- erheblich leichter im Vergleich zu mineralischen Brillengläsern
- hochelastisches Material speziell für Randlosbrillen
- geringe Bruch- und Splittergefahr: Standard für Kinderbrillen, Schutzgläser!
- weichere Oberfläche (Oberflächenschutz durch Beschichtung möglich)
- viele Veredelungen möglich
- verschiedene Materialien auch für höhere Brillenglaswerte geeignet
Hohe Stärken & dünne Gläser
Auf den ersten Blick ein Widerspruch - hohe Werte erfordern stärker gekrümmte Glasflächen und je stärker die Krümmung, desto dicker die Brillengläser:
- Plusgläser (für Weitsichtigkeit = Hyperopie) innen dick, außen dünn,
- Minusgläser (für Kurzsichtigkeit = Myopie) innen dünn, außen dick.
Die Wirkung eines Brillenglases ist von zwei Faktoren abhängig:
- den Krümmungsradien der Brillenglasflächen (Durchbiegung) und
- dem Brechungsindex - eine Zahl, welche die Wirkung des Brillenglasmaterials auf das Licht beschreibt
Moderne Materialien erlauben Brillengläser mit höherem Index und damit flacheren Radien. Damit sind dünnere Gläser auch bei höheren Werten möglich.
- Index 1,5: klassische Materialien: als Mineralglas oder Kunststoff
- Index 1,6: als Mineral- oder Kunststoff, als Kunststoffglas besonders elastisch und daher Standardmaterial für Randlosbrillen
- Index 1,7: als Mineral.- oder Kunststoff: dünner, schlanker als 1,6. Gut für mittlere bis hohe Werte
- Index 1,8 und 1,9: nur Mineralische Gläser: für besonders hohe Werte, nur für Kurzsichtigkeit
Beispielhaft Plusgläser in verschiedenen Indizes und gleichen Brillenglaswerten








